{"id":55,"date":"2009-06-05T22:04:35","date_gmt":"2009-06-05T20:04:35","guid":{"rendered":"http:\/\/sonicduck.de\/wappenkunde\/?p=55"},"modified":"2019-02-12T18:54:32","modified_gmt":"2019-02-12T16:54:32","slug":"lojewski-wappen-jasienczyk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/?p=55","title":{"rendered":"\u0141ojewski, auch \u0141ojowski, Wappenstamm \u201cJasienczyk\u201d"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Jasienczyk.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-126\" title=\"Jasienczyk\" src=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Jasienczyk-237x300.jpg\" alt=\"\" width=\"237\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Jasienczyk-237x300.jpg 237w, https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Jasienczyk.jpg 396w\" sizes=\"(max-width: 237px) 100vw, 237px\" \/><\/a><\/p>\n<p>aus: Leszczyc, Tafel 31<\/p>\n<p><strong>Wappen Jasienczyk:<\/strong><\/p>\n<p>In blauem Felde ein goldener Schl\u00fcssel mit dem Bart nach rechts gekehrt; Helmschmuck: f\u00fcnf Strau\u00dfenfedern. &#8211; Als Kronprinz Kazimierz mit seiner Mutter Rixa des Landes verwiesen war, nach Paris ging und dort in das Benediktinerkloster zu Clugny eintrat, begleitete ihn dorthin sein treuer Knappe Jasienek. Als Kazimierz 1041 auf den Polentron berufen wurde, kehrte auch Jasienek mit ihm zur\u00fcck und focht an der Seite des K\u00f6nigs gegen Maslaus und die Jadzwinger. Das Lager der letzteren galt besonders als Schl\u00fcssel (Klucz) zur Besiegung derselben; es wurde mit Gl\u00fcck ein Sturm auf dasselbe ausgef\u00fchrt, der Feind besiegt. Hierbei wurde der K\u00f6nig verwundet. Auf seinem Heimritt zu seinem Lager war der K\u00f6nig durch den Blutverlust so ersch\u00f6ft, da\u00df er im Begriff war vom Pferd zu gleiten. Da war Jasienek, der sich auch bei dem Kampfe tapfer gezeigt hatte, selbst verwundet war, dem K\u00f6nig behilflich, nahm ihn auf seine Schultern und trug ihn zum Zelte. F\u00fcr die ihm bewiesene treue Anh\u00e4nglichkeit und f\u00fcr die kriegerische Auszeichnung verlieh ihm der K\u00f6nig dieses Wappen. Der Schl\u00fcssel ist das Zeichen zuverl\u00e4ssiger Treue. Die Heimat das Geschlechts war wohl Jasion in der Wojewodschaft Sendomierz. Dieses Wappen, das auch Jasieniec und Jasiona, auch redend Klucz (der Schl\u00fcssel) genannt wird, f\u00fchren 61 weitere Geschlechter. (von Zernicki-Szeliga 1904, S. 33)<\/p>\n<p>Dieses Geschlecht nennt sich nach dem Dorf \u0141oje (z \u0141ojow) bei Krzynow\u0142oga Ma\u0142a im Gebiet von Przasnysz. (Boniecki, Bd. 15, S. 364)<\/p>\n<p>1440 erwarb Zbyros\u0142aw de \u0141oje von Jakusz de Ostrowy 3 Hufen (w\u0142ok) bei Ostrowy an der Grenze zu \u0141oje und Kalisk.<\/p>\n<p>1442 erwarben die Br\u00fcder Bartlomej \u0141ojow und Spytkow de \u0141oje 4 Hufen (w\u0142ok) von Herzog Boles\u0142aw IV. um Moraw herum an der Grenze von Sokol Ostowa im Kreis von Ciechanow. (Pszcz\u00f3lkowski)<\/p>\n<p>Wojciech (Adalbert) \u0141ojewski, Sohn des Jan \u0141ojewski, Erbe von \u0141oje im Kirchspiel von Krzynow\u0142oga Ma\u0142a, erbrachte 1634 im Burgbezirk von Warschau den Adelsnachweis zum Wappen Jasienczyk. (Boniecki, Bd. 15, S. 364)<\/p>\n<p>Wojciech \u0141ojewski aus dem Gebiet von Ciechanow unterschrieb bei der Wahl des K\u00f6nigs Korybut (1669)<\/p>\n<p>Benedykt \u0141ojewski aus dem Gebiet von Ciechanow unterschrieb bei der Wahl f\u00fcr K\u00f6nig August II. (1697)<\/p>\n<p>In der 2. H\u00e4lfte des 17. Jahrhunderts haben sich die \u0141ojewski nur in \u0141oje und Morawy-Kalisze niedergelassen.<br \/>\nEnde des 18. Jahrhunderts sind die \u0141ojewski Erbherren von Teilen in Borowe-Chrzany, Borzuchowo-Dacbogi, \u0141oje, Swiechy-Ploskie und Ulatowo-Porgozel.<br \/>\nIm 19. Jahrundert erscheinen sie zus\u00e4tzlich in Chmielen-Wielka, Ostrowe-Kopcie, Pszcz\u00f3lki-Szerszenie, Smolen-Brzeczki, Smolen-Dacbogi, Strzegowo und Zaboklik-Wielka.<\/p>\n<p>Interessanterweise legitimierte sich Antoni \u0141ojewski, Sohn des Adam \u0141ojewski und dessen Ehefrau Bogumila, geb. Wasoska, 1862 zum Wappen Radwan.<br \/>\nDagegen legitimierten sich J\u00f3zef \u0141ojewski, Sohn des Pawel \u0141ojewski und dessen Ehefrau Magdalena, geb. Perzanowska, sowie sein Neffe, J\u00f3zef Benedikt Konstantin \u0141ojewski, Sohn des Andrzej \u0141ojewski und dessen Ehefrau Katarzyna, geb. Wasilowska 1845 und 1865 falsch zum Wappen Samson. Der Antrag von Ignacy und Jan \u0141ojewski wurde abgelehnt.<br \/>\n(Spis Szlachty Kr\u00f3lestwa Polskiego, Pszcz\u00f3lkowski)<\/p>\n<p>Die im s\u00fcdlichen Kreis Ortelsburg in Ostpreu\u00dfen (heute Szczytno) vorkommenden Lojewski sind sicher Einwanderer aus dem Verbreitungsgebiet um den nur 20 km s\u00fcdlich der ostpreu\u00dfisch-polnischen Grenze gelegenen Stammort. Diese Lojewski haben in Preu\u00dfen ihren Adel nicht erhalten k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>aus: Leszczyc, Tafel 31 Wappen Jasienczyk: In blauem Felde ein goldener Schl\u00fcssel mit dem Bart nach rechts gekehrt; Helmschmuck: f\u00fcnf Strau\u00dfenfedern. &#8211; Als Kronprinz Kazimierz mit seiner Mutter Rixa des Landes verwiesen war, nach Paris ging und dort in das Benediktinerkloster zu Clugny eintrat, begleitete ihn dorthin sein treuer Knappe Jasienek. 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