{"id":61,"date":"2009-06-03T22:15:45","date_gmt":"2009-06-03T20:15:45","guid":{"rendered":"http:\/\/sonicduck.de\/wappenkunde\/?p=61"},"modified":"2019-02-12T18:56:22","modified_gmt":"2019-02-12T16:56:22","slug":"lojewski-wappen-junosza","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/?p=61","title":{"rendered":"\u0141ojewski, Wappenstamm \u201cJunosza\u201d"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Junosza.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-128\" title=\"Junosza\" src=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Junosza-237x300.jpg\" alt=\"\" width=\"237\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Junosza-237x300.jpg 237w, https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Junosza.jpg 396w\" sizes=\"(max-width: 237px) 100vw, 237px\" \/><\/a><\/p>\n<p>aus: Leszczyc, Tafel 33<\/p>\n<p><strong>Wappen Junosza:<\/strong><\/p>\n<p>In rotem Felde auf gr\u00fcnem schwebenden Boden, ein wei\u00dfer junger, geh\u00f6rnter Schafbock mit Blutflecken an der Seite; Helmschmuck f\u00fcnf Strau\u00dfenfedern. Das Wappen wird auch mitunter Baran (Schafbock) genannt, das Wappenbild bezeichnend, es ist jedoch der alte Feldruf Junosza.Die Wiege des Wappens und des gleichnamigen Geschlechts ist wohl Masowien. Einige wollen den Ursprung in Deutschland suchen und stellen den Namen Junosza als eine Verst\u00fcmmelung des deutschen Wortes &#8222;Jungschaf&#8220; hin, jedoch ohne Begr\u00fcndung. Auch wird, ebenso unbegr\u00fcndet, \u00fcber den Ursprung gesagt: Als ein Ritter Junosza mit seinen Mannen ausritt, um den Feind aufzusuchen, lief ein junger Schafbock bl\u00f6kend und springend \u00fcber den Weg. Diese legte Junosza als eine gute Vorbedeutung aus und wagte deshalb, als er den Feind gefunden, einen Angriff auf denselben und besiegte ihn. Vor dem K\u00f6nig, der Junosza der Waffentat wegen belobte, erbat dieser den jungen Schafbock, der ihm zum Angriff Vertrauen gegeben hatte, als Wappen. Der K\u00f6nig erteilte ihm ein solche und nannte es Junosza. &#8211; Dem entgegen ist das Wappen als ein bis in die Zeit des Heidentums zur\u00fcckzuf\u00fchrendes anzusehen. Das Wappen wird von 205 weiteren Geschlechtern gef\u00fchrt. (von Zernicki-Szeliga 1904, S. 36)<\/p>\n<p>Das Geschlecht nennt sich nach dem Ort \u0141ojewo am Flu\u00df Jurzec im Gebiet von Wizna.<br \/>\nDieser Ort ist identisch mit dem heutigen \u0141ojewek, einer Ansiedlung (Kolonie) mit Wasserm\u00fchle im Kreis Kolno, Gemeinde Stawiski, Kirchspiel Dobrzyjalowo. Der Flu\u00df Jurzec, einst auch Jura genannt, tr\u00e4gt heute den Namen \u0141ojewek.<\/p>\n<p>1444 in Wassosze: &#8222;Wladislaus, Herzog von Masowien, \u00fcbergab \u00a0Pomstiborius (Pom\u015bcibor) und Paulus (Pawe\u0142) de Kowalewo, f\u00fcr die treuen Dienste, die sie von alten Zeiten her geleistet haben, als Eigentum zum selbst\u00e4ndigen Gebrauch, das Gut (Villa) oder anders gesagt das Erbe des wahrhaftigen Ducatus, welches keinem unterworfen war (freier Landbesitz), \u0141ojewo genannt, welches oberhalb des Flusses Jurzec in dem Gebiet von Wizna liegt&#8220;. (Diese aus Kowalewo oder die Kowalewski vom Gut \u0141ojewo schreiben sich mit dem Namen \u0141ojewski.)<\/p>\n<p>1464 in den Akten der L\u00e4ndereien von Wizna: Pomstiborius und Paulus schreiben sich &#8222;de Lojewo&#8220; (auch \u0141ojewski z \u0141ojewa). Sie geh\u00f6ren zu Wappenstamm Junosza. (Boniecki, Bd. 15, S. 364; Milewski, S. 228; Uruski, Bd. 9, S. 351)<\/p>\n<p>Die Kowalewski, Wappen Junosza, stammen aus Kowalewice im Gebiet von Zakroczym (ca. 40 km nordwestlich von Warschau). Im Gebiet \u00a0von Wizna werden sie bereits 1436 erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Jan, Wojciech und Jakob \u0141ojewski, sowie deren Nachkommen werden 1570 bis 1598 als Erbherren von Olzewo genannt (Uruski, Bd. 9, S. 351).<\/p>\n<p>Olzewo Gora und Olzewo Male, zwei adlige D\u00f6rfer im Kreis Kolno, Gemeinde Stawiski, Kirchspiel Romany. 1827 hatte Olzewo Gora 17 H\u00e4user, 95 Einwohner und Olzewo Male 4 H\u00e4user und 23 Einwohner (Sulimierski, Bd. 7, S. 508). Die D\u00f6rfer liegen 5 km bzw. 6 km n\u00f6rdlich von \u0141ojewek.<\/p>\n<p>Adam Boniecki nennt zahlreiche Personen des Namens \u0141ojewski, die im Gebiet von Wizna in Erscheinung traten. Es war ihm jedoch nicht m\u00f6glich, die in diesem Gebiet vorkommenden drei verschiedenen Geschlechter der \u0141ojewski zu unterscheiden.<\/p>\n<p>In einer Liste der polnischen Ritterschaft in den Unterkarpaten wird der Name \u0141ojewski, Wappen Junosza, erw\u00e4hnt (Gajl).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>aus: Leszczyc, Tafel 33 Wappen Junosza: In rotem Felde auf gr\u00fcnem schwebenden Boden, ein wei\u00dfer junger, geh\u00f6rnter Schafbock mit Blutflecken an der Seite; Helmschmuck f\u00fcnf Strau\u00dfenfedern. Das Wappen wird auch mitunter Baran (Schafbock) genannt, das Wappenbild bezeichnend, es ist jedoch der alte Feldruf Junosza.Die Wiege des Wappens und des gleichnamigen Geschlechts ist wohl Masowien. 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