{"id":65,"date":"2009-06-01T22:19:35","date_gmt":"2009-06-01T20:19:35","guid":{"rendered":"http:\/\/sonicduck.de\/wappenkunde\/?p=65"},"modified":"2020-07-07T15:46:01","modified_gmt":"2020-07-07T13:46:01","slug":"lojewski-wappen-radwan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/?p=65","title":{"rendered":"\u0141ojowski, auch \u0141ojewski, Wappenstamm &#8222;Radwan, Jelita und Sas\u201d"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Radwan.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-129\" title=\"Radwan\" src=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Radwan-237x300.jpg\" alt=\"\" width=\"237\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Radwan-237x300.jpg 237w, https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Radwan.jpg 396w\" sizes=\"(max-width: 237px) 100vw, 237px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/?attachment_id=1034\" rel=\"attachment wp-att-1034\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1034\" src=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Wappen-Jelita-244x300.png\" alt=\"\" width=\"244\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Wappen-Jelita-244x300.png 244w, https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Wappen-Jelita.png 487w\" sizes=\"(max-width: 244px) 100vw, 244px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/?attachment_id=122\" rel=\"attachment wp-att-122\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-122\" src=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Sas-237x300.jpg\" alt=\"\" width=\"237\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Sas-237x300.jpg 237w, https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Sas.jpg 396w\" sizes=\"(max-width: 237px) 100vw, 237px\" \/><\/a><\/p>\n<p>aus: Leszczyc, Tafel 69, 32 und 72<\/p>\n<p><strong>Wappen Radwan:<\/strong><\/p>\n<p>In rotem Felde eine an waagerechtem Stabe h\u00e4ngende goldene Kirchenfahne mit drei mit goldenen Fransen besetzten viereckigen Enden, oben besetzt mit einem goldenen Kavalierkreuz; Helmschmuck: drei Strau\u00dfenfedern. &#8211; In dem Feldzug des K\u00f6nigs Boleslaw des K\u00fchnen (1059-82) gegen die Russen war der Rotmeister Radwan mit F\u00fchrung der Vorhut betraut. Er stie\u00df am Flu\u00df Bug auf einen so starken Feind, da\u00df an einen erfolgreichen Kampf mit demselben nicht zu denken war. Um aber vor dem Feind nicht zu fliehen, beschlo\u00df Radwan dennoch mit seiner kleinen Truppe den Angriff, auf die Gefahr hin, den Tod zu finden. Er wurde auch geschlagen und zum R\u00fcckzug gezwungen und verlor seine Fahne. Um seine Truppe wieder zu sammeln und zu nochmaligem Angriff zu f\u00fchren, nahm er aus der Kirche des Dorfes, in das sie gekommen war, eine Kirchenfahne, die den Seinen vorgetragen wurde. Der Feind glaubte bei einem erneuten Angriff der Polen, da\u00df diese neuen Zuzug erhalten hatten, zog sich eiligst zur\u00fcck, soda\u00df Radwan Herr des Gefechtsfeldes blieb. Der K\u00f6nig verlieh dem Radwan als Auszeichnung die Kirchenfahne in das Wappen, welches nach ihm den Namen Radwan erhielt. &#8211; Es wurde aber auch, wohl nach dem Besitz von Geschlechtszweigen, Wierzbowa, Wierzbowczyk, Kaja und Radwany-Kaja genannt. Das Wappen wird von 158 weiteren Geschlechtern gef\u00fchrt. (von Zernicki-Szeliga 1904, S. 76-77)<\/p>\n<p>Das Wappen der \u0141ojowski hat eine Abweichung &#8211; anstelle des Kreuzes oberhalb der Fahne haben sie ein Dreiblatt (Kleeblatt). Es soll aber auch das Wappen mit dem Kreuz auf der Fahne gef\u00fchrt worden sein.<br \/>\nFolgende Wappendarstellung aus Grzegorz Niedzielski:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/lojowski.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-438\" title=\"lojowski\" src=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2010\/01\/lojowski.jpg\" alt=\"\" width=\"161\" height=\"198\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/radwan.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"radwan\" src=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/radwan-237x300.jpg\" alt=\"\" width=\"237\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p>Oberes Wappen in Wittyg, S. 187; untere Wappen in Chrzanowski, S. 59<\/p>\n<p>Diese \u0141ojowski bzw. \u0141ojewski stammen aus \u0141ojowce im Gebiet von Kamieniec in Podolien (heute Kamjanec-Podilskyj in der Ukraine).<\/p>\n<p>\u0141ojowce (\u0141ojowcze), 1880 ein Dorf im Kreis Uszyca (heute Ushytsya), dort wo die Olszanki, alias Tolowej, in den Dnjestr geht, Gemeinde Gruszka (heute Hruska), hat 931 Einwohner und 177 H\u00e4user. Lojowce, etwa 6 km \u00f6stlich von Uszyca gelegen.<\/p>\n<p>Das Dorf existiert heute nicht mehr. Der Dnjestr wird bei Nowdnistrowsk etwa 100 Kilometer gestaut, daher ist der Bereich des ehemaligen Dorfes \u00fcberflutet. (<a href=\"http:\/\/goo.gl\/maps\/fO8k4\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Google-Maps<\/a>)<\/p>\n<p>Die untenstehende Karte zeigt die Lage von \u0141ojowce vor der \u00dcberflutung. Wann die Karte erstellt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.\u00a0 Sie wurde mir 2013 von Andrzej \u0141ojowski aus Olsztyn\/Allenstein zugesandt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/lojowce2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-692\" title=\"lojowce2\" src=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/lojowce2-300x234.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"234\" srcset=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/lojowce2-300x234.jpg 300w, https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/lojowce2-1024x800.jpg 1024w, https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/lojowce2.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Lukas z \u0141ojowiec und seine Ehefrau haben bei der Lustration der Starostei 1469 k\u00f6nigliche Briefe gezeigt und Anrechte auf diese G\u00fcter nachgewiesen: \u0141ojowce, Poczowce, Kaczmazowcze und Szebuty\u0144ce, Zwani\u0105 und Krasn\u0105\u0142\u0105k\u0119.<\/p>\n<p>In der Liste des Adels in Podolien des 16. Jahrhunderts werden die \u0141ojowski aus \u0141ojowce (z \u0141ojowiec) zu den russischen Familien geh\u00f6rig beschrieben (Bia\u0142kowski, S. 137)<\/p>\n<p>Bereits 1557 ist ein Jakub \u0141ojowski in die polnische Kronenarmee eingetreten. Er geh\u00f6rte damit zu den 62 Personen, die in der Zeit von 1529 bis 1564 in den polnischen Milit\u00e4rdienst traten und diese Gruppe bildete terretorial die zahlreichste Mannschaft russischen Ursprungs. Die meisten kamen aus dem Bezirk von Kamieniec und die \u00dcbernahme polnischer Vornamen und Nachnahmen auf &#8222;ski&#8220;, waren das erste Zeichen bez\u00fcglich ihrer Polonisierung. Im Gegensatz zu den Rittmeistern siegelten ein Gro\u00dfteil der Familien, denen sie entstammten mit dem Wappen &#8222;Sas&#8220; (Plewczy\u0144ski, S. 59-61 u. 65)<\/p>\n<p>Bartosz Paprocki erw\u00e4hnt in seinem 1575 in Krakau erschienenen Werk \u00a0&#8222;Panosza&#8220; den \u0141ojewski, Vogt von Ceremisk, wegen seiner Tapferkeit in Podolien (vgl. Nisiecki, Bd. VI., S. 263; Stupnicki, S. 119)<\/p>\n<p>Es ist wiederum derselbe Jakub \u0141ojewski, der in dieser Zeit Vogt von Czeremisk oder Gorny Bar war und in einem in Warschau ausgestelltem Dokument, vom 1. April 1572, genannt wird: &#8222;Best\u00e4tigung der Privilegien des Leszek \u0141ojewski an der Vogtei im St\u00e4dtchen Gorny Bar nach dem Tod seines Bruders Jakub&#8220; (MK 110, k. 363-364. Leszek \u0141ojewski wird in einem weiteren Dokument erw\u00e4hnt, ausgestellt in Lublin, den 15. Mai 1589 (MK 135, k 597-597v [SKM IV, nr 639]). 1589 wurde ein Lesko Loiewski als \u201eadvocatus czemerissorum\u201c erw\u00e4hnt (Arkhiv, S. 181). Das bedeutet, da\u00df Leszek \u0141ojewski mit Lesko Loiewski identisch ist. Es ist jeweils die polnische und die russische Schreibweise des Vornamens.<\/p>\n<p>Bei den beiden Ortsbezeichnungen Ceremisk und Gorny Bar handelt es sich um einen Stadtteil der heutigen Stadt Bar in der Ukraine ca. 65 km s\u00fcdwestlich von Winniza (Vinnycja) gelegen.<\/p>\n<p>Ein Auszug aus dem heraldischen Musterbuch der podolischen Wojewodschaft der Jahre 1563-1565, nennt drei verschiedene Wappen f\u00fcr die \u0141ojowski. Danach siegelte ein Adam Misczowski mit dem Wappen &#8222;Sas&#8220; f\u00fcr Siemaszko \u0141ojowski und f\u00fcr Czo\u0142ha\u0144ski. Wasyl und Iwaszko \u0141ojowski siegelten mit dem Wappen &#8222;Radwan&#8220; und ein Stanis\u0142aw Wierzejski, Starost von Bar, siegelte mit dem Wappen &#8222;Jelita&#8220; f\u00fcr einen anderen Wasyl \u0141ojowski und sechs weitere Personen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/?attachment_id=1014\" rel=\"attachment wp-att-1014\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-1014\" src=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Lojowski_Siegel-300x255.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"255\" srcset=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Lojowski_Siegel-300x255.png 300w, https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Lojowski_Siegel-768x652.png 768w, https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/wp-content\/uploads\/2009\/06\/Lojowski_Siegel.png 816w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die beiden obigen Seitenausschnitte aus Wittyg, S. 10, darunter S. 13 und unten S. 16<\/p>\n<p>Bemerkenswert ist, da\u00df die polnischen Heraldiker stets nur das Wappen &#8222;Radwan&#8220; f\u00fcr die \u0141ojowski aus \u0141ojowce erw\u00e4hnen, d.h. auch f\u00fcr die Nachkommen des Siemaszko \u0141ojowski. Anscheinend war und ist ihnen die Quelle &#8222;Wypisy Heraldyczne z Ksi\u0105g Poborowych Wojew\u00f3dztwa Podolskiego z Lat 1563-1565&#8220; von Wiktor Wittyg unbekannt. Die Czo\u0142hanski f\u00fchren z. B. das Wappen &#8222;Sas&#8220; von 1399 bis in die Neuzeit (vgl. Gajl, Herbarz Polski, S. 423; Wyrostek, S. 75).<\/p>\n<p>Wasil (Basilius) und Iwaszko \u0141ojowski zahlten 1565 Steuern aus den D\u00f6rfern \u0141ojowce und Mukarow Tatarski (Wittyg, S. 187).<\/p>\n<p>1578 war \u0141ojowce unter den \u0141ojowski in f\u00fcnf Anteile aufgeteilt (Bia\u0142kowski, S. 137). Nach der Lustration von 1578 hatte \u0141ojowce 7 Anteile. Lesko, Semyani (Siemian), Fedor und Hriczko besa\u00dfen gemeinsam davon 3 Anteile, Siemaszko (Siemko) 1, Iwaszko 1, Lasko 1 und Mathey 1 Anteil (Jablonowski, S. 273).<\/p>\n<p>Lesko \u0141ojowski wurde 1578 als Erbherr von \u0141ojowce genannt und hatte 1596 eine Gerichtsverhandlung in Lublin (Boniecki). Er war auch Besitzer eines Anteils des Gutes Tatarziscze, welches nach seinem Tod (nach 1596) vom polnischen K\u00f6nig Zygmut an Bartholomaeus Golski verschrieben wurde (Arkhiv, S. 1).<\/p>\n<p>Siemian \u0141ojowski war 1576 Waffenbruder in der Rotte des Brzeski, dem Starost von Kamieniec Podolsk (Bia\u0142kowski, S. 137, 145).<\/p>\n<p>Fedor \u0141ojowski war 1578 Erbherr auf \u0141ojowce und hatte 1596 eine Gerichtsverhandlung in Lublin (Boniecki).<\/p>\n<p>Hriczko (Hrehor, Hryczko) \u0141ojowski war 1578 Erbherr auf \u0141ojowce und hatte 1596 eine Gerichtsverhandlung in Lublin. Zusammen mit Siemko Wasilewicz war er 1591 P\u00e4chter von Tatarzysk und hatten einen Anteil von Siemaszko \u0141ojowski an \u0141ojowce und einen Anteil von den S\u00f6hnen des Wasil \u0141ojowski. Er war 1600 mit Anna Jarmolinska verheiratet und war Besitzer der H\u00e4lfte von Szelechowo. Sie lebte noch 1636 (Boniecki).<\/p>\n<p>Siemaszko (Siemko) \u0141ojowski wurde 1565, 1569 und 1578 als Erbherr von \u0141ojowce genannt und hatte 1596 eine Gerichtsverhandlung in Lublin (Boniecki, Jablonowski 1889, S. 189 u. 220). Er trat 1600 einen Teil von Patorzyniec (?) im Gebiet von Kamieniec an seinen Sohn Jan ab (Uruski).<\/p>\n<p>Jan \u0141ojowski, Sohn des Siemaszko \u0141ojowski war Erbherr auf \u0141ojowce, Szerszeniowce und Inhaber der H\u00e4lfte von Szelechowo, die sein Vater 1615 abgetreten hatte. Er war mit Ma\u0142gorzata Oborska verheiratet, die 1636 als Witwe lebte.<\/p>\n<p>Samuel \u0141ojowski (ca. 1610-1676), Vicerittmeister, ein Enkel des Siemaszko \u0141ojowski, war 1655 zusammen mit Stanislaw Wyzyzky, Truchses von Nowogrod, Beauftragter der Verhandlungen um Krakau mit dem Schwedischen K\u00f6nig Karl X. Gustav (Drucke des 17. Jahrhunderts &#8211; Sammlung Ponickau &#8211; hier falsch Logewsky geschrieben). Samuel \u0141ojowski (auch \u0141ojewski) f\u00fchrte in der Schlacht von Golab das zweite Banner von Jan Sapieha (Minakowski; Wikipedia &#8211; Battle of Golab).<\/p>\n<p>Die z.Zt. letzten Nachrichten \u00fcber dieses Geschlecht in \u0141ojowce stammen aus den Jahren 1703 -1706. (Boniecki, Bd. 15, S. 366-67)<\/p>\n<p>Offensichtlich haben die \u0141ojowski zum Teil ihre Lebensbereiche sp\u00e4ter in die Bezirke um Lemberg und Krakau verlegt.<\/p>\n<p>Agnieszce z \u0141ojowic \u0141ojowski, war von 1772 bis 1787 Abtissin im Benediktiner-Kloster in Stani\u0105tki (Boniecki; Estreicher, Bd. 21, S. 388, 395; Bd. 22, S. 671; stani\u0105tki.studiokropa.pl). Stani\u0105tki, ein Dorf und Kloster im Kreis Bochnia, \u00f6stlich von Krakau.<\/p>\n<p>Laurentius Kruczyn de \u0141ojowce \u0141ojowski, auch Szcz\u0119sny Wawrzyniec Krucyn z \u0141ojowa \u0141ojowic \u0141ojowgrod \u0141ojowski, 1775 und 1776 erw\u00e4hnt im Promotionsverzeichnis der Jagiello-Universit\u00e4t in Krakau, erhielt den Doktorhut am 17. Juli 1777. Er war sp\u00e4ter Priester, Magister der freien Wissenschaften, Doktor der Philosophie und Professor der Rechtswissenschaften und war in Krakau und Sandomierz t\u00e4tig. Er schrieb 1792 \u00fcber 979 Ordenskl\u00f6ster in Klein- und Gro\u00dfpolen, in Ru\u00dfland und Litauen und deren Lage (Estreicher, Bd. 15, S. 112; Bd. 21, S. 395; Kaleta, S. 108, ; Mrozowska, S. 143; Muczkowski, S. 429, 433)<\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\">Feliks Wawrzyniec (Laurentius) \u0141ojowski, auch Feliks \u0141ojewski, (1756-1819), Dr. der Philosophie und der Medizin. Er <\/span><span style=\"font-size: medium;\">war ein gro\u00dfer Verfechter der medizinischen Wissenschaften in Krakau und promovierte 1784 zum Doktor der Medizin. 1789 erhielt er nach Wiederholung seines Examens das Recht, in Russland Medizin zu praktizieren und wurde 1797 nach Ni\u017cnij Nowgorod geschickt, mit einer Pension von 400 Rubel (Giedroy\u0107, S. 95; Katalog Szlachty.com \u2013 23 listopada 2012 pi\u0105tek). Ni\u017cnij Nowgorod liegt nord\u00f6stlich von Moskau.\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: medium;\">Antonius \u0141ojowski, <\/span><span style=\"font-size: medium;\">erw\u00e4hnt (1799) in der Liste \u201eGraduati in Universitate Philosophiae Doctores\u201c der Kaiserlichen Universit\u00e4t Krakau [Universitas Caesario \u2013 Regia Studiorum Cracoviensis]. <\/span><span style=\"font-size: medium;\">(Schematismus f\u00fcr das K\u00f6nigreich Westgalizien, 1799, S. 105, Krakau ebd.)<\/span><\/p>\n<p>Hipolit \u0141ojowski, geboren 1766 in Krakau, 1790 Gerichtsbeamter in Krakau unterzeichnete Akten aus dem Anla\u00df des Aufstandes der Befreiung in Krakau am 24. M\u00e4rz 1794 mit &#8222;Regent K.W.K.&#8220; (Nabielak, S. 4; Bibliografia Polska-St\u00f3lecie XV-XVIII, S. 791). 1793 schrieb er eine Sammlung von Familiendokumenten von 1468 &#8211; 1784 in die Krakauer Akten (Boniecki). Diese Dokumente konnte Andrzej \u0141ojowski aus Olsztyn ausfindig machen und mir zur Verf\u00fcgung stellen. Es handelt sich hier aber um eine Zusammenfassung von Transaktionen von Mitgliedern des Hauses \u0141ojowski aus dem Grodbuch von Lwow (Lemberg) und zwar von 1590 bis 1711.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>aus: Leszczyc, Tafel 69, 32 und 72 Wappen Radwan: In rotem Felde eine an waagerechtem Stabe h\u00e4ngende goldene Kirchenfahne mit drei mit goldenen Fransen besetzten viereckigen Enden, oben besetzt mit einem goldenen Kavalierkreuz; Helmschmuck: drei Strau\u00dfenfedern. &#8211; In dem Feldzug des K\u00f6nigs Boleslaw des K\u00fchnen (1059-82) gegen die Russen war der Rotmeister Radwan mit F\u00fchrung &hellip; <a href=\"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/?p=65\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u0141ojowski, auch \u0141ojewski, Wappenstamm &#8222;Radwan, Jelita und Sas\u201d<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[16],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=65"}],"version-history":[{"count":96,"href":"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1146,"href":"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/65\/revisions\/1146"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=65"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=65"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sonicduck.de\/wappenkunde\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=65"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}